Fototreff – jüdischer Friedhof

Ein Fototreff zu Zeiten von Corona, geht dies überhaupt?

Diese Frage stellen sich die Mitglieder des ARFO Fototeams schon seid längerer Zeit. Die Antwort heißt schlicht und einfach ja. Ja aber….

Natürlich dürfen die einschlägigen Vorsichtsmaßnahmen, bezüglich Corona, nicht außer Acht gelassen werden. Wenn jeder diese befolgt und gegenseitig ein wenig Rücksicht geübt wird, dann lassen sich auch solche Fototreffs, mit beschränkten Teilnehmerzahlen ,durchführen.

Vor diesem Hintergrund hatte unser Fotokamerad Jürgen Guhlke, am 23. August unser erstes Fototreff, nach dem Corona Lock Down organisiert. Es war ein Besuch auf dem jüdischen Friedhof in Köln Deutz geplant.

Sechs Clubmitglieder und zwei Gäste nahmen an diesen interessanten Event teil. Wie schon erwartet, konnte man diesen Besuch auf dem jüdischen Friedhof nur mit einer organisierten Führung durchführen. Am Eingangsbereich wurden wir dann auch, zum vereinbarten Zeitpunkt, von einer fachkundigen und sehr engagierten Führerin in Empfang genommen.

Es gab sehr viel Interessantes zu entdecken und natürlich auch zu fotografieren. So erfuhren die Fotofreunde auch etwas Geschichtliches über den wohl ältesten jüdischen Friedhofes von Köln. Um 1695  wurde er gegründet und urkundlich erwähnt. Er beherbergt viele ehemalige bekannte Kölner Persönlichkeiten, wie Isaac Offenbach – Vater des berühmten Komponisten Jacques Offenbach  – sowie Mitglieder der Kölner Bankenfamilie Oppenheim.  Da seid Januar 1941 hier keine Bestattungen mehr stattfinden und die Friedhofsanlage daher traditionsbedingt nicht mehr verändert wird, macht sie eher auf den Betrachter einen maroden Eindruck. Auch wenn hier ganzjährig, im Auftrag der Stadt Köln ein Friedhofsgärtner die Anlage betreut, so sind die Spuren der Zeit an den Gräbern deutlich wahrzunehmen.

Marode Gräber mit allerlei Unkraut und Efeu übersäht boten den Fotofreunden viele interessante Fotomotive. So kamen alle Teilnehmer des Events auf ihre Kosten. Tolle Fotos und bestimmt auch interessante Geschichten ließen den Besuch auf dem jüdischen Friedhof in Köln Deutz sehr kurzweilig sein.

Es war sehr schön, dass wir zu Corona Zeiten, doch dieses schönen Event durchführen konnten. Ein besonderer Dank hier an unseren Clubkameraden Jürgen Guhlke für dessen Arbeit, die mit der Organisation dieses Events verbunden waren.

 

 

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